Archiv der SPD

Kulinarische Zeitreise zu den Bergleuten

Ein Beitrag für odersbach.de, erstellt von Christian Radkovsky und aufbereitet von Jan Kramer

Tradition trifft Moderne: Im historischen Kostüm als Steiger gewandet zeigt Christian Radkovsky eine Dia-Schau mit Aufnahmen der Grube Erhaltung. – Foto: Karl-Peter Wirth
Tradition trifft Moderne: Im historischen Kostüm als Steiger gewandet zeigt Christian Radkovsky eine Dia-Schau mit Aufnahmen der Grube Erhaltung. – Foto: Karl-Peter Wirth

Marmor, Stein und Eisen – Bodenschätze, die nicht nur im Schlager besungen werden, sondern einst wichtige Exportgüter unserer Region waren.

 

Die Odersbacher SPD mit Jan Kramer und Christian Radkovsky hat sich auf die Fahnen geschrieben, diese Geschichte unserer Heimat mit einer „kulinarischen Erlebniswanderung“ wieder lebendig werden zu lassen.

 

Kochkäs‘, Brockselsupp‘, Muckefuck und Eierkäs' – es gab ein echtes „Catering aus der Geschichte“. Birgit Wirth, Isabell Heep und Ingrid Hoin-Radkovsky erfreuten so die Wanderer mit den Köstlichkeiten, die sie nach historischen Rezepten der Bergleute zubereitet hatten. (cr) 

Kulinarische Erlebniswanderung in Odersbach: Wie lebten einst die Bergleute?

Ein Beitrag für odersbach.de, erstellt von Christian Radkovsky und aufbereitet von Jan Kramer

(cr) Weilburg-Odersbach. Die Odersbacher SPD lädt alle interessierten Mitbürger zum kulinarischen Wandern rund um Odersbach ein. Verkostet werden nach Orginalrezepten zubereitete Speisen und Getränke aus der langen Bergbautradition unserer Heimat.

 

Die Kulinarische Erlebniswanderung findet statt am Maifeiertag, 1.5.2017. Die Wanderung beginnt am Dorfplatz in Weilburg-Odersbach um 9:00 Uhr.

 

Wussten Sie schon, dass…

 

…es früher sogar zwei Seilbahnen in Odersbach gab?

 

…der Basalt aus dem Steinbühl zur Landgewinnung in den Niederlanden diente?

 

…auch in Odersbach Kalkstein als „Lahnmarmor“ abgebaut wurde?

 

…die Bergleute ein geistreiches Gericht namens Brockselsupp‘ aus Lebkuchen zubereiteten?

 

…es in Odersbach auch eine Silbergrube gab?

 

…die „Lore“ auf dem Dorfplatz in Wirklichkeit ein „Hunt“ ist?

 

Das und vieles mehr erfahren Sie auf unserer Maiwanderung…

 

…und unterwegs gibt es vielfältige kulinarische Kostproben – wie haben wohl einst die Speisen und Getränke der Bergleute und ihrer Familien geschmeckt?

 

Zur Wanderung ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Tour endet am Ortsausgang Odersbach (am Wendeplatz in der Runkeler Straße). Im Anschluss empfehlen wir den Besuch der Grillfeier des MGV in der Grillhütte!

 

Kontakt: Jan Kramer: 06471-5035332; jan.kramer-weilburg(at)gmx.de

 

Die Kelten und der Scheuernberger Kopf

Ein Beitrag für odersbach.de, erstellt von Christian Radkovsky und aufbereitet von Jan Kramer

Keltischer Eintopf für die Wanderer am Scheuernberger Kopf bei Odersbach – Montage: Radkovsky mit CC-BY-SA 4.0: Thiois: Kaerntner Ritschert.jpg
Keltischer Eintopf für die Wanderer am Scheuernberger Kopf bei Odersbach – Montage: Radkovsky mit CC-BY-SA 4.0: Thiois: Kaerntner Ritschert.jpg

(cr) Weilburg-Odersbach. Die Kelten waren jüngst im Weilburger Stadtparlament ein Thema.

 

Der Fokus richtete sich dabei auch auf die vielfältigen Aktivitäten in Odersbach, wo ein Wanderweg von Kur- und Verkehrsverein und Naturpark Taunus die keltische Geschichte erschließt…

 

Das Weilburger Tageblatt berichtete ausführlich von den Odersbacher Projekten rund um die keltischen Siedlungsspuren am Scheuernberger Kopf. Lesen Sie dazu auch den Artikel im Weilburger Tageblatt: Weilburg nimmt sich der Kelten an

 

In dieser Dia-Schau blicken wir auf die „Kulinarische Keltenwanderung“ der SPD aus 2016 zurück, für die Isabell Heep Speisen und Getränke nach keltischen Rezepten zubereitet hatte:

Und auch in diesem Jahr ist die SPD Odersbach kulinarisch unterwegs: Mit einer Wanderung unter dem Motto „Wie lebten einst die Bergleute“, die am Montag, 1. Mai 2017, um 9:00 Uhr am Dorfplatz startet. Hier finden Sie die Einladung dazu: Kulinarische Erlebniswanderung: Wie lebten einst die Bergleute?

0 Kommentare

In den "Freistaat Flaschenhals" fahren

Ein Beitrag für odersbach.de, erstellt und aufbereitet von Jan Kramer

Die Burg Pfalzgrafenstein auf einer Rheininsel bei Kaub. (Foto: Radkovsky)
Die Burg Pfalzgrafenstein auf einer Rheininsel bei Kaub. (Foto: Radkovsky)

SPD und VdK Odersbach laden alle Interessierten zu einem Ausflug auf den Spuren des historischen „Freistaates Flaschenhals“ ein. Zunächst wird auf den Spuren des rheinischen Separatismus die Landeshauptstadt besucht und dabei auf Einladung des Landtagsabgeordneten Tobias Eckert ein Blick hinter die Kulissen des Wiesbadener Stadtschlosses geworfen.

 

Dann geht es weiter in die Weinbauregion Rheingau – hier lädt nicht nur die auf einer Insel gelegene Burg Pfalzgrafenstein zu einer Schifffahrt ein, sondern es gibt auch die interessante Geschichte einer Mini-Nation zu entdecken: 1919-1923 existierte hier der „Freistaat Flaschenhals“, der heute immer noch kulinarisch erlebt werden kann.

 

Der Ausflug findet am 8. Oktober statt; Abfahrt ist um 8:00 Uhr am Dorfplatz Odersbach. Kinder unter 14 nehmen kostenfrei an der Fahrt teil, für Erwachsene beträgt der Kostenbeitrag 24,00 €. Darin enthalten sind alle Eintrittsgelder und Fahrpreise sowie ein kleiner Imbiss auf der Hinfahrt.

 

 

Anmeldungen bitte an: Brigitte Gruber (Mail oder Tel: 06471-2865)

Wie lebten einst die Kelten?

Ein Beitrag für odersbach.de, erstellt und aufbereitet von Jan Kramer

Erlebniswanderung zum Scheuernberger Kopf

Auf dem Scheuernberger Kopf lebten einst Kelten (Foto: Christian Radkovsky)
Auf dem Scheuernberger Kopf lebten einst Kelten (Foto: Christian Radkovsky)

Am Sonntag, 1. Mai 2016, besteht die Möglichkeit, in Weilburg-Odersbach die Geschichte der Kelten zu erleben. Dabei wird nicht nur zu den keltischen Siedlungsspuren auf den Scheuernberger Kopf gewandert, sondern auch mit einer „keltischen Brotzeit“ ein kulinarischer Eindruck aus der Geschichte gegeben. 

 

Beginn der Erlebniswanderung ist um 9:00 Uhr; Treffpunkt am Dorfplatz in Odersbach. Die Wanderung endet um die Mittagszeit an der Odersbacher Grillhütte, dort kann im Anschluss das Frühlingsfest des MGV "Frohsinn" besucht werden.

 

Veranstalter: SPD Odersbach; Kontakt: Jan Kramer, 06471-5035332, Mail

 

cr / jk

Odersbach - ein interessanter 1000-Einwohner-Ort

Die Nutzung der Friedhöfe im Stadtgebiet hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Dies berichtete Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth (Foto links) den Teilnehmern des Stadtgesprächs der SPD beim Ortsrundgang in Odersbach.
Die Nutzung der Friedhöfe im Stadtgebiet hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Dies berichtete Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth (Foto links) den Teilnehmern des Stadtgesprächs der SPD beim Ortsrundgang in Odersbach.

Verkehrsthemen, Tourismus und die Unterbringung von Flüchtlingen. Interessante Perspektiven präsentierte Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth den Weilburger Sozialdemokraten bei einem Ortsrundgang.

Durch die Nähe zu Weilburg und die attraktive Lage im Lahntal hat sich hier ein attraktiver Wohnstandort entwickelt. So gibt es nur wenige leere Häuser, weil freie Wohngebäude sehr schnell einen neuen Käufer finden. Auch Touristen und Camper lieben die Naturnähe und den hohen Freizeitwert.

Der Bereich Bürgerhaus, Sportplatz und Jugendherberge ist ein interessantes Aktivzentrum. Demnächst werden junge Flüchtlinge in der Jugendherberge untergebracht, berichtete der Ortsvorsteher und er forderte dafür eine angemessene Betreuung durch Kreis und Stadt, um die Integration zu fördern. Der Sportplatz wird vorwiegend für die Jugendarbeit und von überörtlichen Vereinen genutzt. Dies ist gut, verläuft jedoch nicht immer störungsfrei, berichteten Teilnehmer. Nachgefragt ist auch das Bürgerhaus mit vielen Anmietungen über Odersbach hinaus.

Diskussionsthema Friedhof

Bernd Deuster, ehemaliger Ortsvorsteher, forderte eine bessere Nutzung und Pflege der Streuobstbestände rund um das Dorf. Die Anpflanzungen erfolgen als Ausgleichsmaßnahmen, die aber dann wegen der fehlenden Pflege verwildern. Der Friedhof ist immer wieder ein Diskussionsthema im Ortsbeirat, berichtete Karl-Peter Wirth und der intakte Zustand entsteht, weil örtliche Helfer, die von der Stadt beauftragten  Fremdfirmen unterstützen. Bewährt haben sich auch die Urnenwände, eine neue, in den letzten Jahren stark nachgefragte Bestattungsform, die demnächst durch Baumgräber ergänzt werden. Eine Barriere freie Verbindung zwischen der Kirche und dem Friedhof brachte Andrea Leusch-Kramer ins Gespräch, um für gehbehinderte Menschen einen leichteren Übergang zu schaffen.

Gefährliche Ortsdurchfahrt

Besichtigt wurde eine Gefahrenstelle in der Weilburger Straße, wo es nur einen schmalen Gehweg gibt und Fußgänger, insbesondere ältere Menschen und Kinder durch den Autoverkehr und große Fahrzeuge stark gefährdet sind. Hilfe bringt hier nur eine einspurige Verkehrsführung mit ausreichend breiten Gehwegen. Die Stadt muss hier Abhilfe schaffen, denn durch die bisherigen Maßnahmen wurden keine Entlastung und eine Erhöhung der Sicherheit erreicht.

Die Erhaltung und Steigerung der touristischen Qualität des Ortes ist ein wichtiges Ziel, so die Gesprächsteilnehmer.  Gefordert wurde die verstärkte Aufstellung von Hundetoiletten, um Verunreinigungen von Wegen innerhalb und außerhalb des Ortes zu verhindern. Auch das örtliche Freibad war Thema, denn dies dient nicht nur dem Campingplatz. Es ist auch eine wertvolle Freizeit- und Infrastruktureinrichtung für die Bevölkerung von Weilburg, so Thomas Kremer, der Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins, der ein dauerhaftes Engagement der Stadt forderte. (bk) Quelle: www.spd-weilburg.de

Tourismus ist wichtig für Odersbach. Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth informiert über neue Themenwanderwege, die seit wenigen Wochen beschildert sind.
Tourismus ist wichtig für Odersbach. Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth informiert über neue Themenwanderwege, die seit wenigen Wochen beschildert sind.
Eine Engstelle in der Weilburger Straße lässt den Fußgängern keine Chance. Ein schmaler Gehweg schafft keine Sicherheit.
Eine Engstelle in der Weilburger Straße lässt den Fußgängern keine Chance. Ein schmaler Gehweg schafft keine Sicherheit.
0 Kommentare

SPD Odersbach trauert um Lothar Seifert

Lothar Seifert (+)
Der langjährige Weilburger Seniorenbeauftragte Lothar Seifert ist im Alter von 85 Jahren verstorben. (Foto: Radkovsky)

Weilburg-Odersbach. Die Odersbacher SPD trauert um ihr Mitglied, den ehemaligen SPD-Stadtverordneten und langjährigen Weilburger Seniorenbeauftragten Lothar Seifert, der im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

 

Lothar Seifert vertrat von 1981 bis 1993 Odersbach im Weilburger Stadtparlament und wirkte daraufhin elf Jahre als Seniorenbeauftragter der Stadt Weilburg an der Lahn.

Seifert, dessen berufliches Tätigkeitsfeld die Verantwortung für die Energieversorgung der Firma Buderus in Wetzlar war, widmete sein ehrenamtliches Engagment der Seniorenpolitik.

Der gebürtige Odersbacher Lothar Seifert stammte aus einer Familie mit SPD-Tradition. Sein Vater Willi Seifert war der letzte Bürgermeister der Gemeinde Odersbach vor der Gebietsreform.

 

Initiative für die Geriatrie im Kreiskrankenhaus

 

Christian Radkovsky, Vorsitzender der Odersbacher SPD und Chef der Weilburger SPD-Fraktion, würdigte den Verstorbenen als einen herausragenden Sozialpolitiker.

„In seiner Zeit als Weilburger Seniorenbeauftragter hat Lothar Seifert vielfältige soziale Projekte in unserer Stadt angestoßen und umgesetzt“ so Radkovsky.

So habe auf Seiferts Initiative das Kreiskrankenhaus in den 1990er Jahren eine geriatrische Station eingerichtet, die heute zentral für die Gesundheitsversorgung der Oberlahnregion sei.

 

„Seine Ideen und Projekte bestehen fort“

 

„Lothar Seiferts Engagement für Senioren war zukunftsweisend. Seine Projekte und Ideen bestehen fort und bereichern das Leben der Weilburger Senioren“ erläuterte Radkovsky weiter.

Beispielsweise entwickelte Seifert das „Weilburger Seniorenblatt“ und gestaltete 36 Ausgaben dieser beliebten Zeitung. 1996 eröffnete er das Weilburger Seniorenbüro, initiierte Tanz- und Bewegungskurse für Senioren in den Weilburger Stadtteilen.

Wegweisend waren auch die von ihm selbst geleiteten Computerkurse, an denen von 2000 bis 2005 über 250 Senioren teilnahmen. Die SPD Odersbach wird Lothar Seifert ein ehrendes Andenken bewahren. (cr)

Fährmann hol über!

Die Odersbacher SPD lädt zu einer historischen Maiwanderung zum Thema Fährmann hol über oder „Über 7 Brücken musst du gehn…“ ein.

Bei einer Wanderung entlang der Lahn wollen wir heutige und vergangene Lahnübergänge erkunden: Seilbahnen, Kettenbrücken, Furten, …

Für die Wanderung ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Tour endet am Ortsausgang Odersbach (am Wendeplatz in der Runkeler Straße). Im Anschluss empfehlen wir den Besuch der Grillfeier des MGV in der Grillhütte!

Die Historische Maiwanderung der SPD Odersbach findet statt:

• Am Maifeiertag, 1.5.2015, 9:00 Uhr

• Treffpunkt: Dorfplatz Odersbach

• Kontakt: Jan Kramer: 06471-6267700; jan.kramer-weilburg@gmx.de

Ein Jubilar genannt „Ka-De“

Die Odersbacher Sozialdemokraten haben ihrem langjährigen Mitglied Karl-Dieter Koch zum 80. Geburtstag gratuliert.

Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth (der auch die Glückwünsche der Stadt Weilburg überbrachte) und Ortsbezirksvorsitzender Christian Radkovsky trafen den Jubilar zuhause an, wo er im Kreise seiner Familie mit Freunden und Nachbarn feierte.

Karl-Dieter Koch ist ein engagierter und streitbarer Vereinsmensch, der – nicht nur in Odersbach – unter seinem Spitznamen „Ka-De“ bekannt ist. Sofern es seine Gesundheit zulässt, beteiligt er sich rege am gesellschaftlichen Leben des Weilburger Stadtteils und begleitet die politischen Aktivitäten mit großen Interesse. (cr)

Vortrag von Dr. Frank Schmidt: Richard Hoin und die Sozialdemokratie

Einweihung der städtischen Gedenktafel für Richard Hoin im Jahr 2008.
Einweihung der städtischen Gedenktafel für Richard Hoin im Jahr 2008.

Weilburg- Odersbach. Richard Hoin und die Sozialdemokratie in unserer Region – zu diesem Vortrag des Historikers Dr. Frank Schmidt lädt die SPD Odersbach ein. 

Richard Hoin war Gründer der SPD in der Oberlahnregion und Gegner des Faschismus. Seine Biographie spiegelt die Geschichte der Sozialdemokratie wieder von der Gründung im 19. Jahrhundert bis zur dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte.

Am 14. Oktober 1944 starb Richard Hoin an den Verletzungen aus der Gestapo- Haft. 70 Jahre danach wollen die Odersbacher seiner gedenken und an diejenigen Männer und Frauen erinnern, die in unserer Region für Freiheit und Demokratie gekämpft haben. Alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind dazu herzlich willkommen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 15. Oktober 2014 um 19:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Vereinsraum in der Alten Schule in der Lahnstraße in Weilburg- Odersbach. Kontakt: Christian Radkovsky (Tel: 06471- 516681, Mail: radkovsky(at)gmx.de)

0 Kommentare

Odersbach sagt: Happy Birthday, Ortsvorsteher!

„Einmal Odersbacher – immer Odersbacher“ – Das hat Karl-Peter Wirth einmal auf die Frage nach seiner Zeit in Frankfurt geantwortet. Und tatsächlich: Seinem Geburtsort ist er immer treu geblieben. Seit 2011 setzt er sich als Ortsvorsteher für uns Odersbacher ein. Wir wünschen ihm „Glück Auf“ und alles Gute zum 60. Geburtstag!

 

Das politische Engagement ist dem am 11. Oktober 1954 geborenen Karl-Peter Wirth wahrlich in die Wiege gelegt worden. Der Vater Gerhard Wirth: Ein engagierter IG-Metaller und Sozialdemokrat. Und auch sein Urgroßvater August Dienst war in Odersbach mit der Aussage „Lang lebe Rosa Luxemburg“ bekannt. Früh macht auch Karl-Peter Wirth erste politische Gehversuche: Als Vize-Chef der „Sozialistischen Aktionsgemeinschaft Odersbach“, einer unabhängigen linken Gruppe zu Beginn der 1970er Jahre.

 

Bereits 1971 ist Karl-Peter Wirth dann in „seine“ SPD eingetreten und hat sich dort über Jahrzehnte engagiert, so war er Vorsitzender des Ortsbezirks Odersbach und des Ortsvereins Weilburg.

Wilde Zeiten in Frankfurt

Zusammen mit seiner Frau Birgit hat es den Sozialpädagogen Karl-Peter Wirth beruflich zunächst nach Frankfurt verschlagen. Seine Arbeit in den dortigen Jugendzentren war – gerade in den rebellischen und wilden 1980ern – eine spannende Aufgabe. In den 90er Jahren ging der Weg der Familie Wirth zurück nach Odersbach, wo Sohn Florian aufwuchs. Bis 2013 hat Karl-Peter Wirth in der Kreisverwaltung die Fachaufsicht für die Kindertagesstätten im Landkreis Limburg-Weilburg geleitet.

In jüngeren Jahren feierte Karl-Peter Wirth (l.) seine Partys im Steinbühl. (Foto: Ingrid Hoin-Radkovsky)
In jüngeren Jahren feierte Karl-Peter Wirth (l.) seine Partys im Steinbühl. (Foto: Ingrid Hoin-Radkovsky)

Und trotzt Vorruhestand bleibt er auch weiterhin beruflich aktiv – als Geschäftsführer des Weilburger Familienbüros, einer Kooperation der Stadt mit dem Deutschen Kinderschutzbund. Als ehrenamtlicher Richter wirkt er am Verwaltungsgericht in Wiesbaden. Sportlich sind die Hobbys von Karl-Peter Wirth: Er ist passionierter Marathonläufer, war lange als Jugendbetreuer im Fussball aktiv. Und sein Herz schlägt für die Frankfurter Eintracht.

Ortsvorsteher aus Leidenschaft 

Zum kommunalpolitischen Engagement kommt Karl-Peter Wirth eher zufällig: 2001 steht er auf einem der so genannten „aussichtslosen“ Plätze, doch die Wähler und das neue Wahlrecht katapultieren Wirth in die Weilburger Stadtverordnetenversammlung, der er seitdem angehört. Von 2006 bis 2011 leitet er dort den Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales.

Der Ortsvorsteher mit seinem Stellvertreter: Karl-Peter Wirth und Werner Stoll.
Der Ortsvorsteher mit seinem Stellvertreter: Karl-Peter Wirth und Werner Stoll.

Seit der letzten Kommunalwahl ist er als Odersbacher Ortsvorsteher aktiv. Vor dieser Aufgabe hatte Wirth anfangs großen Respekt, sind es doch die Ortsvorsteher, die im Falle von Konflikten als Erste im Schussfeld stehen. Doch mittlerweile hat er seine Leidenschaft für diese Funktion entdeckt: „Noch schöner als Papst“ sei das Amt des Odersbacher Ortsvorsteher meint Karl-Peter Wirth heute. (cr)

0 Kommentare

Einladung: Auf den Spuren der Geschichte von Nassau und Luxemburg

<em>Foto: &bdquo;<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roter_Salon_Stadtschloss_Wiesbaden.jpeg#mediaviewer/File:Roter_Salon_Stadtschloss_Wiesbaden.jpeg">Roter Salon Stadtschloss Wiesbaden</a
Foto: „Roter Salon Stadtschloss Wiesbaden“ von Pedelecs - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY- SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Weilburg-Odersbach. VdK und SPD laden zu einer gemeinsamen Fahrt auf den Spuren der Geschichte von Nassau und Luxemburg ein. Am Samstag, 4. Oktober 2014, geht es um 8:00 Uhr am Dorfplatz in Odersbach los.

In Wiesbaden wird das Stadtschloss besichtigt, das einst den Herzögen aus dem Hause Nassau-Weilburg als Residenz diente. Im Anschluss daran folgt ein Besuch der Gedenkstätte „Unter den Eichen“, die an den Widerstand der Luxemburger gegen den Nationalsozialismus erinnert. Außerdem werden das Nassauische Landesdenkmal und der Schlosspark Biebrich besucht.

Alle Interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich zu einer Teilnahme eingeladen. Für Fahrtkosten und Eintritte ist ein Unkostenbeitrag von 18 Euro pro Person zu entrichten. Anmeldungen werden erbeten bei: 

• Karl-Peter Wirth (06471-2123; karlpeterwirth@googlemail.com)

• Brigitte Gruber (06471-2865; gitti.gruber@online.de)

0 Kommentare

Herzlichen Glückwunsch, Gisela Kramer!

Weilburg-Odersbach. Gisela Kramer ist 80 Jahre jung. Die gebürtige Bermbacherin konnte viele Gratulanten im Gemeinderaum in der Christuskirche in Odersbach empfangen. Und selbstverständlich war auch ihr Mann Albert sowie die große Familie der Kramers mit dabei.

Zu ihrem Geburtstag brachte Ortsvorsteher Karl-Peter Wirth Glückwünsche im Namen der Stadt Weilburg und des Ortsbeirates. Und auch der Odersbacher SPD-Chef Christian Radkovsky gratulierte dem Geburtstagskind zu Ihrem Ehrentag. (cr)

0 Kommentare

An diesem Sonntag: VdK und SPD laden zum Grillfest nach Odersbach

Weilburg-Odersbach. Das gemeinsame Grillfest von VdK und SPD Odersbach findet an diesem Sonntag, 24. August 2014 ab 12:00 Uhr in der Grillhütte Odersbach statt…

 

(cr) Alle Mitglieder von VdK und SPD sowie alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen. Pro Person ist ein Unkostenbeitrag von 6 Euro zu entrichten.

 

Anmeldungen werden erbeten unter folgenden Kontaktdaten:

 

• Brigitte Gruber                                       06471-2865; gitti.gruber@online.de

 

• Karl-Peter Wirth                                     06471-2123; karlpeterwirth@googlemail.com

Herzlichen Glückwunsch, Ursula und Bernd Deuster!

Die Sozialdemokraten gratulieren Ursula und Bernd Deuster zum Ehrentag.
Die Sozialdemokraten gratulieren Ursula und Bernd Deuster zum Ehrentag.

Weilburg-Odersbach. Zur Goldenen Hochzeit von Ursula und Bernd Deuster haben die Sozialdemokraten einen Überraschungsbesuch in Odersbach gemacht. Der Odersbacher Alt-Ortsvorsteher und seine Frau hatten annlässlich ihres Ehrentages in der Pizzeria Da Ramo Gratulanten empfangen.

Die Delegation der SPD hat sich dabei per Muskelkraft dem Fest von Ursula und Bernd Deuster genähert: Anlässlich des Aktionstages Tourismus wurde die geplante Kanutour von Weilburg nach Fürfurt um ein amphibisches Landungsunternehmen in Odersbach bereichert. 

Den „goldenen“ Eheleuten wurde vom Oberlahner Landtagsabgeordneten Tobias Eckert, vom Bundestagsabegordneten Joachim Schabedoth sowie vom Limburg-Weilburger Vize-Landrat Helmut Jung gratuliert.

Im Namen der Weilburger Stadtverordntenfraktion und der Odersbacher SPD überreichten Christian Radkovsky und Jan Kramer einen Blumenstrauß und einen Grappa aus Weilburgs Partnerstadt Quattro Castella.(cr)

WT informiert über Odersbacher Widerstandskämpfer

Weilburg-Odersbach. In der aktuellen Ausgabe des Weilburger Tageblatts wird über den Odersbacher Widerstandskämpfer Richard Hoin berichtet. Hoin gilt als Gründer der SPD in der Oberlahnregion. In Folge des 20. Juli 1944 wurde er inhaftiert und starb an den Folgen der Gestapo-Haft. Lesen Sie den ganzen Artikel von Heinz-Ulrich Mengel unter dem folgenden Link:

                                     WT-Artikel: Richard Hoin vor 70 Jahren verhaftet

Am kommenden Sonntag, 20. Juli 2014, findet eine Gedenkveranstaltung der örtlichen SPD statt, zu der alle Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen sind. Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus am Dorfplatz in Odersbach um 11:00 Uhr. (cr)

20. Juli: Gedenkstunde in Odersbach

Weilburg-Odersbach. Die SPD Odersbach will gemeinsam mit den Weilburger Sozialdemokraten und der Stadtverordnetenfraktion an die Ereignisse des 20. Juli 1944 erinnern.

Der Odersbacher Richard Hoin, Gründer der SPD in der Oberlahnregion, wurde in der Folge des Attentats vom 20. Juli 1944 von der Gestapo verhaftet und im Zuchthaus Preungesheim inhaftiert. Am 14. Oktober 1944 starb er an den Folgen der Misshandlungen in der Haft.

Die Weilburger Sozialdemokraten erinnern am 70. Jahrestag des Attentats in einer Gedenkveranstaltung in Odersbach an die Ereignisse des 20. Juli und an den heimischen Widerstandskämpfer Richard Hoin. An der von der Stadt Weilburg am alten Rathaus in Odersbach angebrachten Gedenktafel sollen dazu Blumen niedergelegt werden. 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. (cr)

WT und NNP berichten über Gedenkstunde in Odersbach

(cr) Weilburger Tageblatt und auch die Nassauische Neue Presse berichten über die Gedenkveranstaltung zum 20. Juli in Odersbach.

Lesen Sie hier den NNP-Artikel des Weilburger Journalisten Manfred Horz:

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Richard-Hoin-bleibt-unvergessen;art680,951614

Lesen Sie hier den WT-Artikel der Weilburger Journalistin Sabine Gorenflo:

http://www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-Weilburger-erinnern-an-Widerstand-_arid,310901.html

MdL Tobias Eckert auf Sommertour

Von links hinten: Christian Radkovsky, Rüdiger Ebel, Martin Kramer, Hans Joachim Schabedoth und Vorsitzender Thomas Kremer  Von links vorne: Jacqueline Würz, Heike Offenbach, MdL Tobias Eckert
Von links hinten: Christian Radkovsky, Rüdiger Ebel, Martin Kramer, Hans Joachim Schabedoth und Vorsitzender Thomas Kremer Von links vorne: Jacqueline Würz, Heike Offenbach, MdL Tobias Eckert

Mit 45.000 Übernachtungen ein Spitzenplatz im Lahntal
MdL Tobias Eckert und Hans-Jochim Schabedoth, unser Bundestagskandidat auf Sommertour in Weilburg. Hier in Odersbach auf dem Campingplatz.

„Die Camper legen immer mehr Wert auf hohen Komfort und guten Service,“ darüber informierte der Vorsitzende des Kur-und Verkehrsvereins Thomas Kremer in Odersbach den  Landtagsabgeordneten Tobias Eckert, der zusammen mit den Kandidaten für die Bundestagswahl, Hans-Joachim Schabedoth  den Campingplatz besuchte. Gefordert würden heute mietbare Unterkünfte statt Mietwohnwagen und eine moderne Sanitärausstattung.  Die Errichtung von festen Hütten für Sauna und Wohnen und eine verbesserte Verknüpfung mit dem örtlichen Schwimmbad, sind deswegen die kurzfristig anstehenden Aufgaben.

Ehrenamtliches Engagement, ein gutes Management und eine hohe Professionalität zeichnen den Campingplatz in Odersbach aus, der von einem Verein mit 175 Mitgliedern unter Leitung von Thomas Kremer geführt wird. 45.000 Übernachtungen, davon 16.000 Touristen und 29.000 Dauergäste zeigen die hohe Attraktivität, die weit über Deutschlands Grenzen hinaus geht, denn 30 Prozent davon kommen aus dem europäischen Ausland. Ein großer Teil sind Niederländer,   die eine Vorliebe für unsere sanfte Mittelgebirgslandschaft haben. Damit hat die Einrichtung einen Spitzenplatz im Lahntal und ist gleichzeitig ein touristischer Leuchtturm für die Stadt Weilburg, die von den vielen Gästen auch wirtschaftlich profitiert.

Die Weiterentwicklung und Anpassung an den Bedarf der Nutzer ist eine kontinuierliche Aufgabe für die Vereinsführung, denn nur so ist die Zukunft gesichert, erläuterte  Thomas Kremer der seit 2006 an der Spitze des Vereins steht und zusammen mit den Vorstandsmitgliedern  Heike Offenbach und Martin Kramer die SPD-Delegation informierte.  Dabei hofft er auch auf die Stadt Weilburg, denn derzeit werde an einem Bebauungsplan gearbeitet, der für die weitere Entwicklung und Nutzung wichtig ist.

(Bild und Text: Christian Radkovsky)

Tourismus schafft Arbeitsplätze, darüber informierte der Vorsitzende Thomas Kremer (oben rechts)

Jubiläum der SPD

kleine Bildergalerie


Gut besuchtes Bürgerhaus zur SPD Feier
Gut besuchtes Bürgerhaus zur SPD Feier

Video von der 120 Jahr-Feier

Stadtspaziergang: 120 Jahre SPD

Richard Hoin
Richard Hoin

Richard Hoin (* 23. Juli 1879 in Odersbach; † 14. Oktober 1944 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD), der während der Herrschaft der Nationalsozialisten von der Gestapo ermordet wurde. " Seit 1897 war er Mitglied der Zimmerleutegewerkschaft in Essen. Von 1899-1901 Soldat bei den Pionieren.1901 wurde er wegen Majestätsbeleidigung zu 3 Tagen Haft verurteilt. Nach der Entlassung 1901 wirkte er mit beim Aufbau der SPD. Bis 1919 arbeitete er als Zimmermann.

Von Oktober-Dezember 1918 war er Mitglied der Arbeiter- und Soldatenräte in Weilburg. Ab 1.1.1919 war er hauptamtlicher Parteisekretär im gemeinsamen Büro der Gewerkschaft.

Am 10.5.1933 erfolgte seine erste Verhaftung, danach stand er ständig unter Polizeiaufsicht, am 24.8.1944 erfolgte eine weitere Verhaftung. Er wurde in Schutzhaft genommen und sollte nach Dachau kommen, war aber nicht mehr transportfähig. Seine Angehörigen durften ihn abholen und er starb 1945 starb an den Folgen dieser unmenschlichen Haft.

Ein Mitgefangner schilderte nach dem Krieg sein Treffen mit Hoin im Gestapogefängnis in Frankfurt.

„Richard Hoin war inzwischen ein vollkommenes Wrack geworden. Er konnte nicht mehr auf seinen eigenen Beinen stehen, gegen die Wand gelehnt musste er noch gestützt werden. Der Arztschinder erklärte uns alle für transportfähig. Nur Richard Hoin wurde in eine Zelle auf die Pritsche gelegt. So bleib Hoin zurück; ich kam mit 20 Parteifreunden nach Dachau. Wir waren alle überzeugt, dass Hoin diese Tortur nicht überstehen würde.“" (aus: www.leuninger-herbert.de/franz/05_DGB/Rede_Ernst_Leuninger.htm)

Bilder von Karl Peter Wirth