Aktuelles aus Odersbach


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Meelstaa kommt nach Odersbach

Die Gruppe Meelstaa (früher als Feegmehl bekannt) kommt im Rahmen unserer 50Jahr-Feier Bürgerhaus Odersbach am 27.10. nach Odersbach. Karten können bereits jetzt im Kiosk des Campingplatzes Odersbach für 12,- Euro bezogen werden. Wir danken allen Sponsoren, die dieses Event ermöglicht haben.

Highlight 2018: Die Kirmes

Die Kirmesburschenschaft hat Großartiges geleistet. So mancher war skeptisch, ob die Kirmes in dieser Form erfolgreich sein kann, aber die jungen Leute haben mit Einsatz, mit Liebe zum Detail und für alle Bevölkerungsgruppen ein tolles Angebot erstellt und geschafft, nicht nur Auswärtige nach Odersbach zu ziehen, sondern auch viele Odersbacher. Dafür gilt es seitens des Ortsbeirates Dank zu sagen für den Mut und die viele Arbeit. Die nächste Kirmes kann kommen.

Das Wichtigste zum Schluss‼️:
Die Burschenschaft sagt DANKE 🙏🏻 an jeden Helfer der uns geholfen hat das Wochenende so zu schaffen/ zu überstehen. Wir danken Dr. Johannes Hanisch - Bürgermeister der Stadt Weilburg für die Unterstützung & aufmunternden Worte. Unserem Ortsvorsteher Heinz-Jürgen Deuster gilt auch ein Besonderer Dank für unendliche Unterstützung & Optimismus🤗 Danke auch an die Weilburger Bürgergarde für den übernommenen Thekendienst am Sonntag und die Ballon Oase für die zur Verfügung gestellte Deko 🍻🙏🏻
Und last but not least, Danke Danke Danke an die Feuerwehr Odersbach, jeden Elternteil, jeden Freiwilligen und jede helfende Hand, die uns mit Rat und Tat seit Wochen/Monaten unterstützt hat. Ohne die Helfer die bereitwillig beim Auf/Abbau, bei den Thekendiensten, an der Kasse und beim Aufräumen & Vorbereiten geholfen haben, hätten wir das niemals stemmen können

3-Etappen-Radrennen Odersbach


Teilnehmer aus mehreren Ländern: Die Aufmerksamkeit in Weilburg und Odersbach könnte größer sein. 170 Teilnehmer, die Jugendherberge voll, viele andere Zimmer belegt hätten mehr Zuschauer und auch mehr Aufmerksamkeit in der Presse verdient.

Rundgang in Odersbach: Seniorenblatt

Mein Odersbach – Spaziergang mit Heinz-Jürgen Deuster  (Text und Bilder von KaJo Schäfer aus dem Seniorenblatt, Facebookseite)

„Und wenn Du den Artikel schreibst, dann nimm die Überschrift ‚Grüner Kuckuck in rotem Nest!‘“, sagte mir Jürgen Deuster gleich am Anfang unseres Gespräches. „Das war der Titel meines ersten Auftritts in der Karnevalsbütt.“

Damit war schon einmal das politische Statement für unser Gespräch klargemacht. Jürgen Deuster ist der einzige Ortsvorsteher in Weilburg mit einem grünen Parteibuch. Und dass nun gerade im roten Odersbach, in dem die SPD traditionell eine hohe Mehrheit der Stimmen erzielt.

Wir treffen uns im ehemaligen Rathaus, unten im Erdgeschoss ist die Freiwillige Feuerwehr untergebracht. Darüber ein Raum mit einem Schreibtisch und einer Kaffeemaschine. Das Büro des Ortsvorstehers, in dem auch die Sprechstunden stattfinden. „Ich habe hier zurzeit noch nicht einmal ein Telefon zur Verfügung,“ sagt Jürgen Deuster. Das ist ein technisches Hilfsmittel, das er erst einmal bei der Stadt beantragen musste. „Wenn ich telefonieren will oder muss bin ich auf den nicht besonders guten Empfang meines Handys angewiesen. Mit WLan und Internet werde ich vom Campingplatz aus mitversorgt. Aber das ist doch kein Zustand!“ Ja, das Büro versprüht den Charme längst vergangener Zeiten. Gemütlich ist anders. Dabei wünscht sich der Ortsvorsteher für das Büro ein wenig Gemütlichkeit. „Ich wünsche mir einen Platz, wo die Odersbacher einfach mal hingehen können, einen Kaffee trinken, einfach mal reden. Da erfahre ich wie von selbst, was die Odersbacher so umtreibt, höre ihre Geschichten.“ Deuster möchte den Dialog mit den Bürgern, möchte ihre Sorgen und Nöte, ihre Anregungen und Ideen sammeln und dann eines nach dem anderen umsetzen. „Gemeinschaft stärken,“ sagt Deuster, „damit könnte man meine Zeit als Ortsvorsteher überschreiben. So habe ich es mir vorgenommen. Und das geht am besten mit vielen Gesprächen und einem regelmäßigen Austausch.“

Ich merke dem Heinz-Jürgen Deuster an, dass ihm die Menschen in Odersbach am Herzen liegen. Erst jüngst hat er das Ortsvorsteheramt vom aus familiären Gründen zurückgetretenen Karl-Peter Wirth übernommen. „Seit 5 Monaten bin ich jetzt in diesem Amt und muss sagen, es macht mir riesig Freude. Früher dachte ich ‚Karl-Peter wird’s schon machen‘ heute stehe ich selber in der Verantwortung. Und kann im Kleinen auch etwas von diesem Gemeinwesen gestalten.“

Zwar ist Ortsvorsteher Deuster kein Odersbacher, ist in Kirschhofen aufgewachsen, aber in fast allen Vereinen Mitglied. Er möchte in den nächsten Jahren die Vereine stärken, diese für einen gemeinsamen Auftritt gewinnen. Und ganz besonders unterstützt er zurzeit die Kirmesburschen, die wieder eine Zeltkirmes in Odersbach etablieren möchten.

Ein weiteres Ziel für den frisch gebackenen Ortsvorsteher ist ein Besuchsdienst mit mehreren Helfern, die auf Anfrage gerne einmal vorbeikommen und einen Plausch halten. „Einmal im Monat könnte ich mir so etwas vorstellen. Das Motto hierfür könnte „Gemeinsam statt Einsam“ sein.“ Es sind schon vier Helfer gefunden. „Trotzdem können sich noch ganz viele Odersbacher bei mir melden, die uns unterstützen wollen.“

Zeit für ein paar Informationen über Odersbach. Es gehört zu den alten Weilburger Stadtteilen. Schon 881 wurde ein Odinesbach in den Aufzeichnungen des Klosters Prüm genannt. Eine Siedlung gab es spätestens seit 1324 und Wein wurde sicher ab 1355 in Odersbach angebaut. Landwirtschaft, der ehemalige Basaltbruch in der Nähe des Kreiskrankenhauses und ab dem 19. Jahrhundert die Roteisensteingrube „Erhaltung“ sicherten das Erwerbsleben der Odersbacher. Heute leben in Odersbach rund 1000 Menschen und der Ort hat die höchsten Übernachtungszahlen ganz Weilburgs. Warum? Unten an der Lahn wird vom Kur- und Verkehrsverein der Campingplatz betrieben, oben auf den Höhen steht die Jugendherberge. Dicht daneben findet sich das Jugendwaldheim. Auch wenn der Metzger vor einiger Zeit geschlossen hat, ist die ortsnahe Versorgung noch durch einen Bäcker gesichert. Und die Pizzeria an der Weilburger Straße wird auch aus Weilburg und anderen Stadtteilen gerne aufgesucht.

Zwei Männer aus Odersbach verdienen besondere Erwähnung. Zum einen Richard Hoin, in Odersbach geboren und am 14. Oktober 1944 auch dort gestorben. Als Sozialdemokrat, der sich schon mit der preußischen Regierung anlegte und 1901 wegen Majestätsbeleidigung für drei Tage ins Gefängnis kam, war er besonderen Repressalien durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. Er baute die SPD im ehemaligen Oberlahnkreis auf. 1933 wurde er arbeitslos und unter ständige Polizeiüberwachung gestellt. Im Zuge des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Hoin denunziert und in Preungesheim in Haft genommen. Er sollte zwar ins Konzentrationslager gebracht werden – dem entging er jedoch, weil er durch die Misshandlungen während der Haft schwer verletzt war. Im

Oktober starb der Sozialdemokrat an den Haftfolgen. Richard Hoin ist einer von vier Widerstandskämpfern, die auf einer Gedenktafel am DGB-Haus in Limburg genannt werden.

Der 1924 geborene Benno von Heynitz engagiert sich frühzeitig gegen den Nationalsozialismus. Er vertritt Menschenrechte und Demokratie, hört ausländische Radiosender und reicht Kettenbriefe mit regimefeindlichem Inhalt weiter. Er meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst, weil ihm dies im Vergleich zum Reichsarbeitsdienst als kleineres Übel vorkam. In der Ukraine wurde er schwer verletzt und hatte die Möglichkeit während der Rekonvaleszenz als Lungenverletzter alleine durch den Grunewald zu streifen. Dort sammelte er Flugblätter der Alliierten auf und verteilte sie weiter. Er nutzte die Informationen zur Argumentation und Agitation gegen das NS-Regime. Nach dem Krieg kehr von Heynitz nach Bautzen zurück und wird Lehrer. Sein Engagement für einen demokratischen Wiederaufbau führt zur Kritik an Menschenrechtsverletzungen in der sowjetischen Besatzungszone und an der Zwangsvereinigung von SPD und KPD. Von Heynitz beteiligt sich am Aufbau eines Widerstandsnetzes, wird 1947 verhaftet und zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt. Unter anderem war er in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg a.d. Havel und im Gelben Elend, der Haftanstalt in Bautzen inhaftiert. Nach seiner vorzeitigen Freilassung 1956 konnte er in die Bundesrepublik ausreisen.

Wegen der menschenverachtenden Zustände in den Zuchthäusern der DDR, zur Vertretung der Rechte und Interessen der ehemaligen politischen Häftlinge und zur Aufarbeitung des erlittenen Unrechts gründet von Heynitz 1990 das Bautzen-Komitee. Bis zu seinem Tod setzt sich Benno von Heynitz für die Suche nach Massengräbern, der Gedenkkapelle und die Errichtung einer Gedenkstätte in Bautzen ein.

Zurück zum Gespräch mit Jürgen Deuster, der plötzlich die Fotokopie eines Spiegel-Artikels aus dem Jahr 1958 aus der Tasche zieht. „Grüne Themen,“ so sagt er, „waren damals schon so aktuell wie heute. Hier, in dem Raum, in dem wir jetzt sitzen, war das Büro des Bürgermeisters Karl Hoin. Wie damals sitzen wir immer noch über der Freiwilligen Feuerwehr. Und hier begann Bürgermeister Karl Hoin die Odersbacher Volksbefragung gegen die atomare Aufrüstung und Stationierung von Atomwaffen im Odersbacher Wald zu organisieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten stimmten 629 wahlberechtigte Odersbacher gegen das atomare Wettrüsten. Bürgermeister Karl Hoin sagte damals dazu, dass man niemanden unter Druck setzen brauchte. Selbst die Bauern hätten fast alle ihre Unterschrift gegeben. Schließlich würden diese ständig auf das Wetter schimpfen und sagen, wenn die mit dem Atomkram endlich aufhören, wird das Wetter auch wieder besser.“ (Der Originalartikel findet sich unter https://www.odersbach.de/zu-gast-…/geschichte-von-odersbach/)

Kurze Zeit später sitzen wir im Auto und fahren hoch zum Parkplatz an der Runkeler Straße, dort, wo man einen wunderschönen Blick ins Lahntal hat. „Das ist mein Lieblingsplatz in Odersbach,“ erzählt Deuster. „Hier direkt vor uns Odersbach, der Campingplatz an der Lahn, die Jugendherberge und das Jugendwaldheim am Berg. Hier lebe ich mit meiner Familie, hier bin ich mittlerweile tief verwurzelt, bin hier zu Hause. Dort, auf der anderen Seite der Lahn, Kirschhofen. Dort bin ich aufgewachsen. Über die Fußgängerbrücke konnte man früher noch mit dem Auto fahren. Verbotenerweise, natürlich. Und im Hintergrund die Silhouette von Weilburg als verbindendes Element.“

Kurze Zeit später sind wir wieder im Ort, im alten Ort. Kommen am schmucken Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert vorbei. Es wurde die vergangenen 500 Jahre immer gepflegt und ist heute ein Odersbacher Schmuckstück. Wir fahren durch die enge Bachstraße, Deuster weist auf die schönen Häuser im alten Kern hin. „Odersbach ist nicht nur Neubaugebiet, wie man an den Ortsgrenzen fast meinen könnte. Es gibt soviel schöne Ecken zu entdecken.“ Das wissen auch die vielen langjährigen Campinggäste zu schätzen.

In Odersbach wird angepackt. Als das Freibad von Schließung bedroht war, formierte sich ein Schwimmbadverein und engagiert sich seitdem für das Kleinod. Der Kur- und Verkehrsverein betreibt mit unendlichen ehrenamtlichen Stunden den Campingplatz. Es gibt den Sportverein, die Gesangsvereine, die Freiwillige Feuerwehr, neuerdings auch wieder die Kirmesburschen. Nicht zu vergessen der Karnevalsverein. Bestimmt ist jetzt der eine oder andere nicht genannt. Heinz-Jürgen Deuster mittendrin, als grüner Kuckuck im roten Nest. Ein bisschen neugierig macht es auf seinen nächsten Auftritt in der Bütt. Es bleibt, ihm eine glückliche Hand und viel Erfolg für seine Amtszeit zu wünschen.

 

Erinnerung an Richard Hoin

RICHARD HOIN (* 23. Juli 1879 in Odersbach; † 14. Oktober 1944 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD), der während der Herrschaft der Nationalsozialisten von der Gestapo ermordet wurde.
Hoin wurde 1897 Mitglied der Zimmerleutegewerkschaft in Essen. Von 1899 bis 1901 war er Soldat bei den Pionieren in Metz (→ Festung Metz). 1901 wurde er wegen Majestätsbeleidigung zu drei Tagen Haft verurteilt. In der Folgezeit beteiligte er sich am Aufbau der SPD in seinem Heimatkreis.

1906 war er Gründer und Vorsitzender des Sozialdemokratischen Wählervereins für den Kreis Diez, Limburg und Weilburg, der ersten Vereinigung von Sozialdemokraten in dieser Region. Während des Ersten Weltkrieges leistete er den Kriegsdienst als Soldat an der Ostfront. Von Oktober bis Dezember 1918 war er Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates des Oberlahnkreises. In dieser Funktion nannte er in einer öffentlichen Volksversammlung, die unter Beteiligung einer großen Menschenmenge am 17. November 1918 in der Kreisstadt Weilburg stattfand, als politische Ziele die Gründung einer „sozialistischen Republik“ und der „Vereinigten Staaten von Europa“. Seit dem 1. Januar 1919 arbeitete er als hauptamtlicher Parteisekretär der SPD im gemeinsamen Büro mit der Eisenbahnergewerkschaft in Limburg und war zuständig für die Parteiarbeit im Regierungsbezirk Wiesbaden.

Zur Zeit der Weimarer Republik war er „Erster Kreisdeputierter“ des Oberlahnkreises und in dieser Position Stellvertreter des Landrats. Nach der „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten wurde er am 10. Mai 1933 erstmals verhaftet und nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 für längere Zeit arbeitslos. Hoin musste sich zeitweise als Seifenvertreter durchschlagen. Er wurde unter ständige Polizeiaufsicht gestellt und sein Wagen beschlagnahmt.

In der Folge des Attentats vom 20. Juli 1944 wurde er am 26. August 1944 aufgrund einer Denunziation erneut verhaftet und im Zuchthaus Preungesheim inhaftiert. Noch vor dem geplanten Transport nach Dachau wurde er mit schweren Verletzungen entlassen und starb am 14. Oktober an den Folgen der Misshandlungen in der Haft.

Erinnerung und Gedenken
Hoin wird gemeinsam mit vier weiteren Opfern des NS-Regimes seit dem 20. Juli 1971 auf einer Gedenktafel im Limburger DGB-Haus als Widerstandskämpfer geehrt.

Auch in Odersbach startete die SPD Ende 2007 eine Initiative für eine Gedenktafel zu Ehren Richard Hoins. Diese Gedenktafel wurde im Oktober 2008 von der Stadt Weilburg am ehemaligen Rathaus in Odersbach angebracht.   (von Manfred Schiebel auf Facebook)

Seniorennachmittag

 

Der Seniorennachmittag in Odersbach findet traditionell vor Ostern statt und der Ortsbeirat hatte mit seinen Helferinnen und Helfer das Bürgerhaus Odersbach wieder österlich hergerichtet. Trotz der winterlichen Verhältnisse kamen über 70 Seniorinnen und Senioren zur alljährlichen Feier.

 

Ortsvorsteher Heinz-Jürgen Deuster betonte in seiner Begrüßung den eigentlichen Sinn der Veranstaltung: „Dieser Seniorennachmittag steht auch für den Gemeinschaftssinn, denn wir haben ein Programm von ganz Jungen bis hin zu der älteren Generation. So wie früher alle Generationen unter einem Dach lebten, wollen wir anknüpfen an eine kleine Odersbacher Tradition, Danke zu sagen, ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen und Sie einzustimmen auf den Frühling, die österliche Freude auf das kommende Jahr. Daher wünschen wir einen schönen beschwingten Nachmittag. Ganz im Sinne eines englischen Dichters: Was der Sonnenschein für die Blumen ist, dass sind lachende Gesichter für die Menschen.“

 

Er konnte wieder ein buntes Programm aus allen Altersstufen ankündigen: Den Männergesangverein „Frohsinn“, die Odersbacher Stimmungsband "Liwwe Jungs", die Kinder- und Jugend-Tanzgruppen des KVOs Odersbach  „Minigarde“ und "Flying Stars".  Leider fiel der Beitrag des Kindergartens den schlechten Witterungsverhältnissen zum Opfer. Eine der Höhepunkte der vergangenen Nachmittage waren immer die Sketche von Christa Stoll und Gertrud Hirschfeld, die aber im letzten Jahr ihren letzten Auftritt hatten. Erstklassigen „Ersatz“ fand man in dem Mitglied des Elferrates des Odersbacher Karnevals Kai Kremer mit einem Sketch als Bauchredner-Puppe.  Zum ersten Mal dabei  waren erfreulicherweise gleich acht Vertreter der Kirmesburschenschaft, die für die anstehende Kirmes warben, beim Ausschenken des Kaffees und des Kuchens halfen und sogar die Anwesenden mit ihren Sangeskünsten unterstützten. Dirigentin Sabine Hadzik des MGV hatte eine besondere Überraschung parat, sie dirigierte zwei Kanons mit drei Gruppen: dem Chor, dem Saal, den Kirmesburschen und Gästen. Erstaunlich, wie gut das klappte und alle hatten viel Freude.

 

Als älteste Teilnehmer(in) wurden Gustel Nedved (85) und Richard Kremer (83) geehrt von den anwesenden Gästen: Bürgermeister-Vertreter und Stadtrat Christian Radkovsky, die Vorsitzende des Behindertenbeirates Brigitte Gruber, Pfarrer Guido Hepke und Pastor Robert (Kath. Kirche), während der Ortsvorsteher jeweils einen Blumenstrauß überreichte.

 

Der Seniorennachmittag in Odersbach wurde wieder einmal von vielen Menschen unterstützt: Neben den Vereinen und Gruppen galt es Danke zu sagen an all die Helfer, die im Vorfeld Kuchen gebacken, beim Aufbau und Dekorieren geholfen, in der Küche gearbeitet und natürlich die Gäste bedient haben.

 

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