Aktuelles aus Odersbach


KInderfasching

Kirmesburschen aktiv!

Jahresabschlussfeier des MGV

Von links:  1.Vorsitzender Herr Peter Sussiek vom Sängerkreis Oberlahn, der 1.Vorsitzende Adolf  Ehrlich, Herr Herbert Scheerer 60 Jahre, Herr Herbert Neudert 40 Jahre   und Herr Lothar Pick für 70 Jahre
Von links: 1.Vorsitzender Herr Peter Sussiek vom Sängerkreis Oberlahn, der 1.Vorsitzende Adolf Ehrlich, Herr Herbert Scheerer 60 Jahre, Herr Herbert Neudert 40 Jahre und Herr Lothar Pick für 70 Jahre

Jahresabschlussfeier MGV "Frohsinn" Odersbach ehrt treue Sänger

WEILBURG-ODERSBACH

Verschiedene Ehrungen langjähriger Mitglieder haben im Mittelpunkt

der Jahrersabschlussfeier des Männergesangvereins "Frohsinn" Odersbach

im Bürgerhaus gestanden.

Für ihre langjährige Tätigkeiten wurden die aktiven Sänger Herbert Neudert und Edmund Lückert für 40 Jahre,Herbert Scheerer für 60 Jahre und Herr Lothar Pick für 70 Jahre als förderndes Mitglied geehrt und erhieten die Treue-Nadeln mit den Urkunden des Hessischen Sängerbundes durch den 1.Vorsitzenden des Sängerkreises Oberlahn Herrn Peter Sussiek überreicht. Dieser würdigte die Sänger für ihre stetige Treue und Tätigkeiten im Verein.Der 1.Vorsitzende des Vereins Herr Adolf Ehrlich schloss sich den Würdigungen an und betonte in seiner Ansprache das Zusammensein und Treuegefühl bzw.die Kameradschaft insbesondere der aktiven Sänger und aller Mitglieder in einer Zeit der Unruhen und Kriege auf dieser Welt. Er wünschte zum Schluss allen Anwesenden und Bürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes "Neues Jahr 2018"

Der neu gewählte Ortsvorsteher Herr Heinz-Jürgen Deuster lobte die Tätigkeiten des Vereins und deren ständige Bereitschaft zum Gemeinwohl der Bürger, insbesondere im Stadtteil Odersbach, beizutragen. Er bezeichnete den Verein als die Seele des Ortes. Er ist guter Hoffnung, dass auch in Zukunft wieder jüngere Menschen dem Verein beitreten, damit die Tradition aufrecht und auch erhalten bleibt.

Die aktiven Sänger boten zu den Ehrungen und nach dem gemeinsamen Abendessen einige weihevolle Weihnachtslieder vor.Sie sangen die Chöre:"Vor Bethlehems Toren,Weihnachts- glocken,Weihnachtszauber,Weihnacht im Waldkirchlein und die Abendglocken."

Dieses Mal trat der Chor unter der Leitung des Sohnes ihrer Dirigentin auf. Zum Abschluss

des Abends sangen alle Anwesenden noch zwei gemeinsame bekannte Weihnachtslieder,

belgleitet von dem jungen Eheparr Hadzik.

 

Anbei das Ehrungsbild:

Leider ist Herr Edmund Lückert nicht auf dem Bild,da er z. Zt. sich in einer ReHa-Maßnahme

befindet.

 

 

Veranstaltungskalender von Odersbach

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An die Bürgerinnen und Bürger

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Odersbach!

 

 Am 23.11. 2017 wählte der Ortsbeirat einen neuen Ortsvorsteher. Karl-Peter Wirth konnte sein Amt nicht weiterführen und schied aus dem Ortsbeirat aus. Für ihn rückte Michael Oesterling nach.

In der Folge wurde nach einem neuen Ortsvorsteher gesucht, was sich zunächst schwierig gestaltete, da alle Mitglieder beruflich sehr eingebunden sind. Ein Scheitern hätte bedeutet, dass der gesamte Ortsbeirat aufgelöst worden wäre. Erst nachdem sich die Vertreter darauf verständigten, die bisherige Arbeit auf mehrere aufzuteilen, gelang es, dass ein Mitglied den Posten übernahm. In der Sitzung wurde dann einstimmig Heinz-Jürgen Deuster gewählt.

Was bleibt, was ändert sich:

 

1.Sprechstunde:    Ab dem neuen Jahr wird sie wieder mittwochs von 17-18 Uhr (außerhalb der Ferien) statt-finden. Ansonsten gibt es Sprechstunden nach Vereinbarung: entweder telefonisch oder per email mit ob-odersbach@weilburg.de. Neueste Infos und Protokolle entnehmen Sie bitte der Internetseite www.odersbach.de oder im Aushang am Rathaus. Die Telefonnummern auch der anderen Mitglieder werden per Rundbrief an Sie verteilt.

2. Am Rathaus wird ein Briefkasten aufgehängt, in dem Sie Ihre Wünsche auch dort einwerfen können. Es ist beabsichtigt, in regelmäßigen Abständen einen OB-Stammtisch zu veranstalten, in dem Bürger/innen und Mitglieder des OBs in lockerer Runde miteinander ins Gespräch kommen können. Die Daten entnehmen Sie bitte dem Aushang oder auf odersbach.de.

 

3. Bürgerhaus: Bis zur Aufnahme der Arbeit eines Hausmeisters/einer Hausmeisterin bitte bei Planungen Frau Brigitte Ermert (Stadt Weilburg), +49 (0) 64 71 - 314 – 37 b.ermert@weilburg.de  anfragen.

 

 

 

4. Auf zwei Termine möchten wir hinweisen: Am 18.3. der Seniorennachmittag und der 13.April der Tag der Umwelt, an dem wir Müll einsammeln. Wir hoffen auf viele Helfer. Näheres im Aushang oder im Internet.

 

 

 

5. Letztendlich bitte wir alle Bürger/innen um Verständnis und Mithilfe: Verständnis dafür, dass manche gewohnte Abläufe nicht so weitergeführt werden können. Mithilfe darin, mit Ideen, Anregungen und Kritik die Arbeit des OBs zu verbessern. Nur gemeinsam können wir Odersbach voranbringen.

 

 

 

Wir vom Ortsbeirat wünschen Ihnen Frohe Festtage und ein Gutes Neues Jahr !                                                                            i.A.:   Heinz-Jürgen Deuster

 

 

H.-J. Deuster neuer Ortsvorsteher

Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch  und der neue Ortsbeirat von Odersbach: von links n. rechts: Jan Kramer, BM Hanisch, Dr. Marc Wolfram, Heinz-Jürgen Deuster (neuer Ortsvorsteher), Michael Oesterling, Markus Schneider
Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und der neue Ortsbeirat von Odersbach: von links n. rechts: Jan Kramer, BM Hanisch, Dr. Marc Wolfram, Heinz-Jürgen Deuster (neuer Ortsvorsteher), Michael Oesterling, Markus Schneider

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Ortsbeiratssitzung vom 24.11. wurde Heinz Jürgen Deuster (Grüne) zum neuen Ortsvorsteher einstimmig gewählt. Der Bürgermeister von Weilburg, Dr Johannes Hanisch, dankte dafür, dass der Ortsbeirat in Odersbach weitergeführt wird und sprach sich für eine gute Zusammenarbeit aus. Außerdem erläuterte er die Posten im kommenden Haushalt der Stadt, die Odersbach betreffen. So stehen für den Anbau in der KiTa nun 60 000 Euro zur Verfügung, sowie 6000 Euro für Anschaffungen. Weiterhin wird die Brücke nach Kirschhofen mit fast 200 000 Euro saniert. Er beantwortete auch Fragen aus dem Publikum.  Außerdem war wichtig: Es wird wieder eine Kirmes geben in Odersbach. Es hat sich eine Kirmesburschenschaft  mit Jugendlichen gegründet, die ihr Konzept vorstellten (weiterer Artikel folgt) und die 4 Vereine in Odersbach planen eine 50-Jahr Feier für das Bestehen des Bürgerhauses (auch hier folgt noch ein Artikel). 

ANTRITTSREDE DES NEUEN oRTSVORSITZENDEN

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Volkstrauertag

Am Volkstrauertag gedachten die Odersbacher den Gefallenen der Weltkriege und die VdK-Vorsitzende Brigitte Gruber legte zwei Kränze am Denkmal nieder. Pfarrer Hepke hielt eine sehr bewegende Andacht, in dem er ausführte, dass Menschen, die Brücken bauen zwischen den Menschen, unterstützt werden müssen. In Absprache der beiden Vertreter (Jan Kramer und Heinz-Jürgen Deuster) des zurückgetretenen Ortsvorstehers Karl-Peter Wirth hielt für den Ortsbeirat Heinz-Jürgen Deuster folgende Rede

Rede zum Volkstrauertag:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der österreichische Schriftsteller Karl Kraus hat in seinem 1922 erschienenen Werk „Die letzten Tage der Menschheit“ geschrieben: „Alles was gestern war, wird man vergessen haben. Was heute ist, nicht sehen. Was morgen kommt, nicht fürchten. Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren, vergessen haben, dass man ihn begonnen, vergessen, dass man ihn geführt hat. Darum wird er nicht aufhören.“

Diese Worte erinnern uns an die doppelte Bedeutung des heutigen Tages: Gedenken und Mahnung. Dieses Wort „gedenken“ mag den Eindruck erwecken, als redete ich über längst Vergangenes, über etwas, das eigentlich keinen Bezug mehr zu unserem heutigen Leben hat, über eine Insel in unserer Erinnerung. Das Gegenteil ist der Fall - und wir alle wissen das. Mir scheint, es gibt so viele internationale Krisen von so unterschiedlicher, komplexer Natur, und das alles zeitgleich, wie nie zuvor. Die Ukraine, Syrien, der barbarische Terror der IS, die Konflikte im Nahen Osten und in Afrika, und die vielen Terroranschläge, all dies zeigt beispielhaft, wie weit wir global betrachtet von Frieden, von Verständigung entfernt sind.

 

Bei uns hier in Deutschland dagegen herrschen seit 70 Jahren Frieden und Wohlstand. Das große Verdienst der Nachkriegsgenerationen ist die Aussöhnung mit unseren Nachbarn und die Sicherung dieses Friedens. Dafür dürfen wir sehr dankbar sein. Gemessen am Zustand der Welt leben wir hier in paradiesischen Zuständen. Wundert es uns da ernsthaft, dass sich Menschen angesichts mangelnder Zukunftsperspektive, angesichts von Krieg und Mord und Verfolgung im eigenen Land auf den Weg machen - unter anderem zu uns? Nein, es wundert mich nicht. Es macht mir die Verzweiflung deutlich, von der die Menschen ergriffen sein müssen, wenn sie diesen radikalen Schritt gehen.

 

Die Zahl dieser Opfer ist unüberschaubar. Jeder einzelne Tote hatte seine Familie und seine Freunde, die um ihn trauern. In diesem persönlichen Schmerz wird uns die Tragweite des heutigen Tages bewusst.

 

Mehr als 100Jahre liegen zwischen den Ereignissen des Ersten Weltkrieges und denen von heute. Und dennoch ähneln sie sich, als wären sie innerhalb einer Sekunde geschehen. Das Prinzip ist immer dasselbe: Durchsetzung des eigenen Willens mit Gewalt. Nutzung von Angst statt Argumenten. Ersatz der Ehrfurcht vor dem Leben durch die Anbetung einer Ideologie.
Tote statt Toleranz.

Meine Damen und Herren,

 

So hat es einmal der Autor Henry Miller ausgedrückt: „Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.“

 

Aus dieser Erkenntnis heraus, aus der Erinnerung an die bedrückenden Schicksale, muss die Botschaft, die für uns alle von diesem Tag ausgeht, lauten: Nie wieder! ,Diese Lektion müssen wir aus den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und der heutigen Zeit lernen:

 

Rechtzeitig zu erkennen, wenn Bürgerrechte ausgehöhlt und Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

 

Wir dürfen menschlichem Leid gegenüber nie gleichgültig sein und müssen dort mutig einschreiten, wo Mitmenschen unsere Hilfe brauchen, gleichgültig welcher Herkunft sie sind. Zivilcourage ist kein bloßes Wort, es ist das Lebenszeichen einer menschlichen Gesellschaft.

 

Meine Damen und Herren,

 

Das Jahr 1989 ging als Jahr des friedlichen Wandels in Osteuropa und als das Jahr in die Geschichtsbücher ein, das den Kalten Krieg beendete. Vor lauter Euphorie über diese friedliche Überwindung der kommunistischen Diktaturen sprach ein amerikanischer Politikwissenschaftler sogar vom „Ende der Geschichte.“ Nach dieser These würde sich nunmehr die Demokratie auf der gesamten Welt ausbreiten. Diese Euphorie ist längst verflogen: Nationalismus und Rassismus haben auch bei uns längst Einzug gehalten und werden wieder offen gezeigt. Wir können den Frieden nur bewahren, wenn wir aktiv für ihn eintreten. Das gilt in der großen Perspektive der Weltpolitik genauso wie im kleinen Rahmen unseres täglichen Lebens. Wir müssen uns dem Verbreiten von Vorurteilen, dem Schüren von Hass entgegenstellen.

 

Meine Damen und Herren,

 

unsere gemeinsame Erinnerung am Volkstrauertag an die Millionen Toten muss uns die persönliche Aufforderung sein, tagtäglich den Weg des Friedens zu gehenmDaher erinnern wir uns an einem Tag wie heute der Verpflichtung, gemeinsam daran zu arbeiten, dass dem Bösen in unserer Welt stets genügend Gute entgegenstehen. Vielleicht erreichen wir es dann – das zitierte „Ende der Geschichte.“

 

Vielen Dank!